Absolventenumfrage 2006
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Anhand der Umfrage wurde ermittelt, in welchen Berufsfeldern die Absolventinnen und Absolventen einen Einstieg gefunden haben, welche Tätigkeit sie dabei hauptsächlich durchführen und wie die Ausbildung in ausgewählten Kompetenzbereichen im Rückblick beurteilt wird. Insgesamt haben sich 111 der 172 Absolventen der Jahrgänge 2000 - 2005 an der Umfrage beteiligt.
Art des Arbeitsverhältnisses Ungefähr jeweils ein Viertel der Befragten sind in der Wissenschaft und im Öffentlichen Dienst tätig. Im Öffentlichen Dienst sind 15 % zurzeit Referendare, so dass 12 %, zu gleichen Teilen, in einem Angestellten- oder Beamtenverhältnis stehen. Ca. 40 % der Absolventen sind in der freien Wirtschaft tätig, wovon 5 % selbständig sind. 8 % der Befragten stehen zurzeit in keinem Arbeitsverhältnis.
Abb.1 Art des Arbeitsverhältnisses
Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden auch mit der letzten Absolventenumfrage der Absolventenjahrgänge 1994-1999 im Jahre 2000 verglichen. Deutlich wird, dass der Anteil in der Wirtschaft beschäftigter Absolventen zugenommen hat. Auch im Sektor Wissenschaft ist eine Zunahme zu verzeichnen. Die Beschäftigung im Öffentlichen Dienst ist dagegen zurückgegangen. Der Grund ist wahrscheinlich im Abbau der Referendariatsplätze in der Verwaltung zu sehen, der sich vor allem in den letzten Jahren in der Befragung direkt widerspiegelt. Die Anzahl der in einem festen Arbeitsverhältnis (Angestellte, Beamte) stehenden Absolventen hat hingegen leicht zugenommen.
Abb.2 Vergleich der Arbeitsverhältnisse
Bewertung des Studiums Um Aussagen über die Qualität des Studiums zu erhalten, bewerteten die Absolventen rückblickend einzelne Kompetenzbereiche. Die wichtigen Bereiche "breite Grundlagenausbildung", "Fähigkeit zum selbstständigen Lernen" und "Spezialwissen" wurden vom überwiegenden Teil der Absolventen mit sehr gut bzw. gut bewertet. Auch die Vermittlung des wissenschaftlichen Arbeitens und das Erlernen des mündlichen Präsentierens wurde vom Großteil der Befragten positiv gewertet. Defizite sehen die ehemaligen Studierenden vor allem in den „Programmierkenntnissen“ und den „Fremdsprachenkenntnissen“, wobei auf diese im Rahmen der Studienreform bereits reagiert wurde. Im neuen Bachelorstudiengang wurde beispielsweise ein zusätzliches Modul „Informatik für Ingenieure“ eingeführt. Die schriftliche Ausdrucksfähigkeit, die ebenfalls als eher schlecht bewertet wurde, wird durch die Einführung der Studienarbeit bzw. Bachelorarbeit verbessert.
Abb. 3 Beurteilung des Studiums nach Kompetenzbereichen
Eine sehr wichtige Eigenschaft des Studiums der Geodäsie und Geoinformatik an der Leibniz Universität Hannover und überwiegende Meinung aller ehemaligen und aktiven Studierenden soll durch ein Kommentar eines Absolventen dargelegt werden: „Die Betreuung durch die Lehrenden war immer gut, wir sind meines Wissens nie mit unseren Fragen abgewiesen worden“.
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Absolventen
Beurteilung des Studiums durch Graduierte


