Interview mit Martina Busch
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Name: Dipl.-Ing. Martina Busch
Arbeitsstelle: ÖbVI Büro Dr. Schuster in Mülheim an der Ruhr
Tätigkeitsbezeichnung: Assessorin des Vermessungs- und Liegenschaftswesens
Wo arbeiten Sie und was ist dort Ihre Aufgabe?
Ich arbeite in einem relativ großen ÖbVI-Büro, welches neben den klassischen
ÖbVI Tätigkeiten sehr viele weitere Aufgaben wahrnimmt. Meine Aufgabe umfasst die
Koordinierung des Innendienstes. Des Weiteren beschäftige ich mich mit der Betreuung
von Bebauungsplänen, mit Rechtsfragen an Grund und Boden sowie der Erstellung von
Gutachten (Verkehrswert- bzw. Beleihungswertgutachten, Gerichtsgutachten). Weiterhin
ist Dr. Schuster Präsident der Geometer Europas und als solcher viel im Ausland tätig und
auch bei diesen Arbeiten unterstütze ich ihn.
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Was macht Ihnen an Ihrem Job besonders Spaß?
Alles in allem ist mein Aufgabenfeld sehr abwechslungsreich. Es gibt
kleine Projekte, die zeitnah zum Abschluss gebrachte werden können und
größere, umfangreichere Projekte, die über einen längeren Zeitraum intensiv
betreut werden. Ich stehe im intensiven Kontakt zu Bauherren, Architekten,
Stadtplaneren und Fachingenieuren unterschiedlicher Fachrichtungen. Die
Zusammenarbeit mit Kunden wie auch die internen Entscheidungsträgern machen
den besonderen Reiz meiner Arbeit aus.
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Wie sind Sie zu Ihrem Job gekommen und was hat Ihnen dabei besonders geholfen?
In das Büro Dr. Schuster bin ich mit etwas Glück gekommen. Zum Ende meines
Referendariates kam unserer Ausbildungsleiter der Bezirksregierung mit dem
Stellengesuch auf meine Mitstreiter und mich zu. Da die Interessenschwerpunkte
der anderen Referendare in anderen Bereichen lagen, hatte ich freie Bahn. Das
Stellengesuch passt genau in meine Berufsziele und dies konnte ich offensichtlich
im Bewerbungsgespräch auch verdeutlichen. Besonders hilfreich war sicherlich auch,
dass ich zu dem Zeitpunkt bereits über etwas Berufserfahrung verfügte.
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Hat Sie Ihr Studium gut vorbereitet, was ist besonders wichtig für Studierende?
Zwischen Studium und Referendariat habe ich zwei Jahre in einem ÖbVI Büro gearbeitet,
da ich nach der ganzen Theorie praktisch tätig sein wollte. Schnell bemerkte ich, dass für
meinen Berufswunsch „Stadtplanung“ aber viele rechtliche Aspekte und vor allem Zusammenhänge
fehlten. Diese wurden im Studium angerissen, im Referendariat vertieft.
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Was hat Ihnen besonders gut am Studium in Hannover gefallen?
Das Studium in Hannover hat wesentliche fachliche Grundlagen sowie das
vermessungstechnische Verständnis vermittelt, ohne die die Aufgaben in der
Praxis nicht zu handhaben wären. Weiterhin hat es die nötigen Freiräume
geschaffen, um rechtzeitig Interessensschwerpunkte zu wählen und zu vertiefen.
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