Menu Content/Inhalt
Home arrow Geo-Cache

Wie entsteht ein neues Baugebiet?

Flächen- und Immobilienmanagement

Was lässt Städte attraktiv werden?
Die Bewohner leisten selbstverständlich ihren Beitrag dazu. Aber auch eine nachhaltige Stadtplanung, die die Menschen zum Leben in ihrer Stadt einlädt, trägt ein gutes Stück dazu bei. Neue Baugebiete werden mit Hilfe des Rechtsinstrumentes „Bebauungsplan“ geschaffen. Er wird aus der Raumplanung entwickelt und schafft Planungssicherheit sowohl für die „Häuslebauer“ als auch für Großinvestoren.

baugebietDas Flächenmanagement hilft, die rechtlichen Vorgaben mit den tatsächlichen Gegebenheiten in Einklang zu bringen, da vielfach der Plan zwar Baurecht für die neuen Parzellen schafft, diese aber nicht mit der alten Eigentums- und Grundstücksstruktur (Liegenschaftskataster) übereinstimmt. Mit Hilfe der „Baulandumlegung“ als traditionelles Tätigkeitsgebiet von Geodäten können die Grenzen für die Eigentümer neu geordnet werden, so dass nach abschließender Herstellung der Erschließungsanlagen eine Bebaubarkeit gewährleistet ist.

Möchte ein Eigentümer sein Grundstück statt es selbst zu bebauen veräußern, kommt er mit einem weiteren Tätigkeitsgebiet von Geodäten in Berührung: der Grundstücksbewertung. Die Ermittlung des Verkehrswertes von Immobilien fließt in Kaufverhandlungen ein, hilft aber auch bei Feststellung der Beleihungsgrundlage für Kredite.

Hier wird die enge Verknüpfung zwischen der Grundstücksbewertung und der Bebauungsplanung deutlich: der Wert von Grundstücken ergibt sich aus den Festsetzungen des Bebauungsplanes, insbesondere aus Art und Maß der baulichen Nutzung der überbaubaren Grundstücksfläche und der örtlichen Verkehrsfläche. Mittels Städtebaulicher Kalkulation können die Kosten und Einnahmen einer Baulandmobilisierung schon im Vorfeld kalkuliert werden.

Photogrammetrie Fernerkundung Kartographie Geoinformations-Systeme Satellitengeodäsie Physikalische Geodäsie Flächen- und Immobilienmanagement Ingenieurvermessung Geodätische Auswertemethoden